So dumm hetzt die AfD

Gemeinsame Presseerklärung von Progressives Bad Kreuznach (PBK) und die PARTEI KV Bad Kreuznach
 
Man möchte ihnen am liebsten Nachhilfe geben. Aber jeder blamiert sich so gut er kann. und die AfD Bad Kreuznach hat auf Facebook wieder einmal bewiesen, dass sie sich sehr gut blamieren kann. Da wird versucht, den politischen Feind ein bisschen mit Dreck zu bewerfen, wohlwissend, dass irgendetwas schon hängen bleiben wird.
 
Von vorne: Die AfD nimmt auf Facebook Stellung zu der AZ-Meldung vom 2. Juni, dass PBK-Stadtratsmitglied Stefan Butz im Stadtrat mit der Linken kooperiert (die von der AfD tatsächlich in völlig unironischem 90er-Style als SED bezeichnet wird – gähn!). So weit, so korrekt.
 
Dann aber wird „der feine Herr Butz“ von Seiten der AfD aber so richtig auseinandergenommen – meint die AfD. Da wird nämlich herausgefunden, dass Butz 2017 Mitglied einer Spaßpartei gewesen sein soll. Butz dazu: „Ich war nie Mitglied der FDP und – darauf gebe ich ihnen mein Ehrenwort, ich wiederhole, mein Ehrenwort – werde nie Mitglied der FDP sein.“
 
Noch schlimmer: Butz, der auch heute noch Kreisvorsitzender der Partei die PARTEI ist, aber gleichzeitig auch die PBK mit gegründet hat und für diese Gruppierung nun im Stadtrat sitzt, lief damals bei einer PARTEI-Aktion mit einem an das AfD-Design deutlich angelehnte Plakat herum, auf dem auf der Vorderseite die satirisch überspitzte Forderung „Vergewaltigung nur für Deutsche!“ geschrieben stand. Oder wie die AfD schreibt: Der feine Herr Butz stolzierte stolz umher.
 
Butz dazu: „Klar tat er das. Um gegen die AfD zu protestieren. Denn ‚Vergewaltigung nur für Deutsche‘ ist im Kern die Position der AfD: Verbrechen gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind den Blaufaschisten völlig egal, wenn sie ein Biodeutscher begeht. Die AfD interessiert das nur, wenn der Täter nichtdeutscher Abstammung ist, um ihre rassistische Hetze verbreiten zu können. Daraus nun eine Vergewaltigungsforderung zu konstruieren, wie die AfD dies tut, ist lächerlich, zeigt aber genau das niedrige, hetzerische Niveau dieser Partei auf.
 
Verständlich, dass die AfD für ihren Facebook-Beitrag ein Bild gewählt hat, auf dem der AfD-Bezug auf dem Plakat nicht ersichtlich wird. Leider ist dadurch auch der Schriftzug nicht zu erkennen. Und zudem ist das Bild nicht von der AfD, sondern vom damaligen SPD-Bundestagskandidaten Joe Weingarten gemacht worden.“
 
Der schreibt dazu, dass er der AfD keinesfalls die rechte zur Nutzung des Fotos abgetreten habe. Die damalige PARTEI-Aktion beschreibt er als „provokant, aber treffend.“
 
Zum Hinweis, dass die AfD Butz während des Kommunalwahlkampfs 2019 auf das damalige Plakat angesprochen worden sei und unwirsch reagiert habe, sagt Butz: „Die haben geradezu gebettelt, dass das Plakat nochmals gezeigt wird. Nun ist auch klar, warum. Und der Mittelfinger für Faschisten sollte zivilisatorische Grundvoraussetzung sein.“
 
+++ Edit +++
Warum ihr hier keinen Direktlink zum AfD-Post findet? Weil wir Faschisten keine Reichweite geben
 
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PARTEI wehrt sich gegen Christenzwang

Die Partei „Die PARTEI“ ist der Stadtverwaltung Bad Kreuznach sowie Pfarrer Dr. Claus Clausen von der evangelischen Kirchengemeinde zu Dank verpflichtet. Beide haben sich für ein Verbot der humanistischen „Jesus is a dancer“-Heidenspaß-Tanzparty ausgesprochen, die die PARTEI ursprünglich im Keller des AJK-Jugendzentrums am Karfreitag ab 21 Uhr durchführen wollte. „Wir danken Stadt wie Kirche, dass sie dadurch aufzeigen, dass wir immer noch in Zeiten leben, in denen Christen ihren nicht-christlichen Mitmenschen ihren Willen aufzwingen können statt den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen“, sagen der PARTEI-Landesvorsitzende Sebastian Evelyn Beuth sowie PARTEI-Kreisvorsitzender Stefan Butz.

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Heidenspaß-Party: so geht’s

Wir verraten jetzt unseren Trick, wie wir die Heidenspaß-Party an Karfreitag durchziehen wollen:

“Laut einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2016 gilt das in einigen Bundesländern strikt verfolgte “Tanzverbot an Karfreitag” nicht, wenn der Tanz ‘Ausdruck eines weltanschaulichen Bekenntnisses” ist'”, schreibt der Humanistische Pressedienst.

Also müsst ihr beim Eintritt folgendes schriftlich versichern: “Ich versichere hiermit, a) dass ich einer humanistischen Weltanschauung folge, b) weder an Götter noch an Elfen, Kobolde oder Dämonen glaube und c) dass jede noch so kleine rhythmische Zuckung meines Körpers auf der Heidenspaß-Party Ausdruck dieses weltanschaulichen Bekenntnisses ist.”

Dann gibt’s noch ein entsprechendes Filmchen (5 Minuten) und Infomaterial liegt selbstverständlich auch aus.

Und dann: Tanzen, tanzen, tanzen!

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Drei Wahlen in Hargesheim

Gleich dreimal wurden Mitglieder der Partei „Die PARTEI“ und Ihres Jugend- und freizeitpolitischen Arms, der Hintnerjugend, benannt nach Tom Hintner, dem Chefgrafiker des Satiremagazins Titanic, bei ihrem Versammlungsmarathon in Hargesheim begrüßt: Bei der Mitgliederversammlung des Kreisverbands, der des Ortsverbands Bad Kreuznach und eben besagter Hintnerjugend für den Bereich Rhein-Nahe-Hunsrück. Kreisvorsitzender Stefan Butz und sein Stellvertreter, der Ortsvorsitzende Jörg Kreuter, blickten zufrieden auf das Jahr 2017 zurück: Der PARTEI-Landratskandidat Philipp Dietrich, der „das Naheland wieder sexy“ machen wollte, sorgte Anfang vergangenen Jahres für einiges Aufsehen und auch bei der Bundestagswahl im September mischte die Satire-Partei, die einst in den Titanic-Redaktionsräumen gegründet wurde, mit.
Die Lokalsatiriker wählten auch einen neuen Vorstand: Butz wurde als Kreisvorsitzender bestätigt, Kreuter als sein Stellvertreter. Weiterhin Kreisbeisitzer bleibt Philipp Dietrich. Neu im Kreisvorstand als Beisitzer sind Pascal Reichardt sowie Florian Kolling. Weiter im Amt bleibt Philipp Fuß. An der Spitze des Ortsverbands Bad Kreuznach steht weiterhin Jörg Kreuter, sein Stellvertreter ist Philipp Dietrich, als Beisitzer fungieren Kay Exner, Pascal Reichardt und Stefan Butz. Im Amt bleibt Schatzmeisterin Laura Schäfer. Bei der Hintnerjugend Rhein-Nahe-Hunsrück wurde Philipp Dietrich als Vorsitzender bestätigt, sein neuer Stellvertreter ist Florian Kolling, als Schatzmeister wurde Björn Hillmann gewählt.